Januar 18

Auswirkungen von Kryptowährungen auf die Umwelt

Ein spannender Exkurs eines Schülers in die Welt der Kryptowährungen:

In den letzten Monaten sorgten Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum für Aufregung. Grund dafür sind vor allem der hohe Kurs von Bitcoin, der bei mehreren tausend US-Dollars liegt (genauere Angaben kann man ja nicht geben, da der Kurs so stark schwankt, dass er sich zum Beispiel um $1.000 innerhalb nur eines Tages ändern kann). Diese mediale Präsenz führt dazu, dass immer mehr Menschen Bitcoins kaufen bzw. mit diesen handeln. Warum dies negative Auswirkungen auf unsere Umwelt hat, werde ich im Folgendem erklären!

Um das Problem vieler Kryptowährungen zu erkennen, muss man zuerst einmal wissen, wie jene funktionieren. Dazu empfehle ich ein Video des Youtubers „3Blue1Brown„. Das Video ist auf Englisch, jedoch gibt es auch einen deutschen Untertitel.

Wie im Video erklärt wurde, muss jeder Block mit einer Hashfunktion verifiziert werden, deshalb benötigt man sehr viele Versuche, um eine passende Kombination zu finden. In einem anderen Video hat der selbe Youtuber visualisiert, wie lange es dauern würde einen bestimmten Hash zu erraten, jedoch gibt es beim Bitcoin-Mining mehrere möglichen Kombinationen, da man nur eine bestimmte Anzahl Nuller am Anfang des Hashes haben muss.

Um die Kombinationen zu erraten, benutzt man Prozessoren, und diese benötigen Strom, um die Berechnungen durchzuführen. Jetzt kann man schon sehen, weshalb viele Kryptowährungen negative Effekte auf die Umwelt haben. Es gibt Schätzungen das Bitcoin mehr Strom verbraucht als viele Staaten (mehr als 30TWh). Das meiste Bitcoin-Mining findet dort statt, wo Strom an günstigsten ist, deshalb findet das meiste Mining in China statt (~80%) (dies könnte sich aber bald ändern, da die Regierung der Volksrepublik China gegen Miner vorgehen will), gefolgt von Island(~5%). Die Gründe für den billigen Strom in diesen Ländern sind einfach:

  • Island: Hohes Geothermisches Potential
  • China: Kohle

Hier ist die zweite Variante die schlechtere, da durch Kohlestrom sehr viele Menschen sterben (170000/TWh) und viel CO₂ freigesetzt wird, welches ja bekanntlich ein Treibhausgas ist und zur Klimaerwärmung beiträgt. Die erhöhte Interesse macht dies nun noch schlimmer, da es nun noch mehr Aufträge zu erledigen gibt, welche wiederum Rechenleistung beanspruchen. Der erhöhte stark schwankende Preis, ganz abgesehen von hohen Gebühren und Transaktionszeiten, macht Bitcoin als Währung ungebräuchlich, weshalb Unternehmen wie Microsoft (vorübergehend) und Steam keine Bitcoins mehr als Bezahlung annehmen. Da das Konzept hinter Bitcoin meiner Meinung nach auch Vorteile aufweist, vor allem dezentralisierte Währung, hoffe ich, dass sich diese Probleme lösen, wenn der Hype um Bitcoin wieder vorbei ist.

Apropos Klimaerwärmung, der US-Amerikanische Präsident Donald Trump scheint die Klimaerwärmung immer noch nicht verstanden zu haben, wie man im folgendem Tweet des vergangenen Jahres sehen kann.

In diesen meint er, dass die Amerikaner die Klimaerwärmung gebrauchen könnten, da es das kälteste Silvester im Westen [ohne Alaska, da es dort relativ warm war] der Vereinigten Staaten von Amerika sein könnte.

Das Problem an dieser Argumentation ist, dass Trump Wetter und Klima verwechselt. Das Wetter beschreibt die Temperatur kurzfristig, das Klima jedoch über einen längeren Zeitraum. Deshalb kann das Wetter zwar kälter als früher sein und das Klima kann sich gleichzeitig erhöhen. Außerdem geht man davon aus, dass als Folge der Klimaerwärmung es häufiger Wetterextreme geben wird.

Da der US-Amerikanische Präsident nicht gegen die Klimaerwärmung vorgehen will, liegt es nun noch mehr an den Privatpersonen Energie zu sparen, zum Beispiel geringerer Stromverbrauch, Kraftstoffverbrauch, weniger Müll, usw. , und somit Emissionen zu minimieren.


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Veröffentlicht18. Januar 2018 von admin in Kategorie "Umwelt

1 COMMENTS :

  1. By Rene on

    In diesem Bereich hat sich in den letzten Monaten schon einiges getan und auch in Zukunft wird hier ganz sicher noch etwas passieren. Ich bin gespannt darauf und werde das Thema auch weiterhin mit Interesse verfolgen.

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