März 31

Klima (und Umwelt) für Unwissende *hust*

Klima

„It’s called weather“

Mit diesem tollen Kommentar machte sich Donald Trump bei sämtlichen Zeitschriften und Internetseiten zur Lachfigur und ein mächtiger Shitstorm (ich hoffe jeder weiß, was das ist) hagelte bei ihm auf Twitter ein.

Zu Recht.

Die Pole schmelzen, der Meeresspiegel steigt und Hitzewellen brechen über uns ein. Das und viele weitere Beweise sprechen für die globale Erwärmung, einen anthropogenen (menschengemachten) Klimawandel.

Der Treibhauseffekt, welcher ein wichtiger Faktor beim Thema Klimawandel darstellt (auf die Zusammenhänge möchte ich jetzt nicht weiter eingehen; wenn ihr euch informieren wollt, klickt aber einfach hier  und hier ) gilt schon seit über 120 Jahren als belegt und wird vor allem durch den Ausstoß von CO² als Abfallprodukt bei der Verbrennung von Erdöl und Kohle zum Energiegewinn gefördert.

Der Mensch verändert mit dem Fördern des Treibhauseffektes und der daraus resultierenden stetig voranschreitenden Erwärmung der Erde gravierend das Klima der Erde und vernichtet sich somit auf lange Dauer gesehen selbst.

In der Sahara und in Amerika sieht man momentan sehr deutliche Auswirkungen der Klimaerwärmung auf die Umwelt. Im Internet tauchten Bilder von verschneiten Amerikanischen Großstädten auf, welche eigentlich nie die 0°C Grenze unterschritten und in der größten Trockenwüste der Welt, welche für sengende Hitze und enorme Trockenheit berühmt ist, liegt (oder lag) doch tatsächlich Schnee. Schon letztes Jahr begeisterte Schneefall in der Sahara die Medien, sorgte aber auch für Aufruhr unter Wissenschaftlern. Denn was so schön aussieht, ist dennoch ernst zu nehmen: Der Klimawandel ist real.

In den nächsten Jahren werden laut Prognosen (und laut mir) wohl immer mehr solcher abnormalen Ereignisse auftreten. Nicht nur das, sie werden sich auch noch verschlimmern und immer mehr in die Extreme abdriften.

Doch was kann man dagegen tun?

Ich persönlich finde dieses Thema unglaublich beängstigend. Allein der Gedanke, in 80 Jahren fast kein Eis mehr an den Polen auffinden zu können lässt mich eine schaurige Gänsehaut kriegen und lässt mich um sämtliche Tiere bangen, die damit wohl ihre Grundlage zu Leben verlieren und somit wohl oder übel aussterben. Dabei zuzusehen und nichts dagegen tun zu können ist für mich eine sehr schlimme Vorstellung, die leider jetzt schon immer mehr der Realität entspricht.

-Doch halt- kann ich tatsächlich nichts dagegen tun?

Doch klar gibt es Möglichkeiten. Möglichst viele öffentliche Verkehrsmittel nutzen und sich wo es geht zu Fahrgemeinschaften zusammenzuschließen ist schon mal ein guter Anfang, den ich trotz meines Wohnorts in einem kleinen Dorf (in dem leider nur der Schulbus fährt) versuche durchzusetzen.

Des weiteren hilft der Verzicht auf Rindfleisch, denn die Kühe stoßen Methan aus; das zweit bekannteste Treibhausgas. Ich habe vor kurzem ein gerade mal eineinhalb Minuten langes Video über das Thema gesehen, welches mich aber komplett aufrüttelte und mich nun dazu veranlasst, weitestgehend auf Fleisch vom Rind zu verzichten und auf Schwein oder Geflügel umzusteigen, denn so ganz auf Fleisch möchte ich dann auch nicht verzichten (Dabei ist mir natürlich dennoch wichtig, dass die Tiere artgerecht gehalten werden).

Umwelt

Wenn ich über das Wort ‚Umwelt‘ nachdenke, kommt mir zu erst der Begriff Umweltverschmutzung in den Kopf, darauf folgen Umweltschutz und Natur. Der Begriff Umwelt ist ein Lehnwort aus dem Dänischen (das dänische Wort heißt omverden) und heißt so viel wie „umgebendes Land“ oder „umgebende Welt“.

Die Umwelt bezeichnet also in erster Linie alles, was sich in einem nahe liegendem Umfeld einer Person befindet und Einfluss auf ihn nimmt.

Man merke: Die Umwelt nimmt Einfluss auf uns!

Deswegen ist es unglaublich wichtig, die Umwelt nicht zu zerstören und zu verpesten, sondern sie zu wahren und sich für den Schutz einzusetzen.

Jeder hat schon einmal etwas von „Umweltverschmutzung“ oder „Umweltverpestung“ gehört. Und das sind nicht nur leere Begrifflichkeiten, sondern die grausame Realität. Feinste Rußpartikel, ausgestoßen von Fahrzeugen und Fabriken, verpesten die Luft und geraten in Lunge und Atemwege (was wohl logischerweise nicht sonderlich gesund ist!!).  Jährlich landen tausende Tonnen Müll, darunter vor allem unzersetzbares Plastik nicht im Müll, sondern in der Natur um uns herum – In der Umwelt. Er gerät ins Meer und vergiftet Fische oder lässt sie in Tüten und Netzen verfangen, bis sie langsam sterben, diese werden von anderen Fischen gefressen und gelangen so bei uns auf dem Teller. Mit diesem feinsten Aroma dú Plastik vergiftet der Mensch sich also langsam aber sicher selbst.

Um das zu verhindern sollte man immer zwei mal schauen, wohin man denn jetzt die leere Verpackung wirft; in oder neben den Mülleimer.

Ich sehe ständig und fast überall Müll (vor allem schädliches Plastik) in der Natur herumliegen. Jedes Mal denke ich mir, dass müsste man aufräumen, jedes Mal wünsche ich mir, dass die Leute ihr Zeug nicht einfach wahllos liegen lassen und doch weiß ich, dass dieser Wunsch vermutlich nie eintreffen wird und das Problem auf weiteres bestehen bleibt. Dennoch hebe ich in häufigen Fällen den herumliegenden auf und schmeiße ihn in den oft sogar naheliegenden Mülleimer (dabei kommt in mir oft die Frage auf, warum man nicht zwei Meter weiterlaufen kann um diese Arbeit selbst zu übernehmen und keinem anderen zu überlassen).

Ich hoffe, dass sich in nächster Zeit noch mehr Leute aufgerüttelt fühlen, Müll zu trennen, ihn wegzuschmeißen und nicht herumliegen zu lassen und so weit wie möglich auf Plastikverpackungen zu verzichten.

Denn wenn nicht bald eine Wendung geschieht, landen wir selbst irgendwann im Müll – wortwörtlich.

Also denkt dran: Fahrt nicht so oft mit dem Auto hin und her, wenn es zu vermeiden ist und schmeißt euren Müll weg oder umgeht ihn sogar weit möglichst 🙂

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Vielen Dank für den informativen Text!


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Veröffentlicht31. März 2018 von admin in Kategorie "Umwelt

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