Januar 8

Gedanken zum Umgang mit Müll

Heute geht es um das Thema Müll und Entsorgung. Wusstet ihr, dass in Deutschland jährlich rund 350 Millionen Tonnen Restmüll anfallen? Nein? Ich auch nicht. Daneben landet allein in Deutschland pro Minute rund eine Tonne Müll im Meer. Dies stellt eine große Gefahr für die Lebewesen dort dar, da Plastik bekanntlich nicht biologisch abbaubar ist, sondern sich mit der Zeit in Mikroplastik zersetzt. Dieses wiederum kann dann noch leichter in das Nahrungsnetz gelangen. Kurze Information am Rande: Diese kleinen Plastikpartikel können unfruchtbar machen!

Die Frage ist nun wie man damit umgeht. Fühlt man sich emotional dazu veranlasst mehr darauf zu achten? Hat man ein gutes, schlechtes oder gar kein Gewissen, wenn man Sachen wegwirft? Bei mir ist es so, dass ich ehrlich gesagt nicht so oft darüber nachdenke, wie viel Müll ich alleine verursache. Doch wenn ich jetzt so darüber nachdenke, wie viel meine Familie und ich allein in einer Woche an Plastik wegwerfen, dann fühle ich mich ziemlich schlecht.

Bei Vorteilen von Müll und Entsorgung fällt mir nur ein, dass es Arbeitsplätze schafft. Wir brauchen Menschen, die unseren Müll abholen und zur Verbrennungsanlage transportieren oder versuchen den anfallenden Müll zu recyceln. Nachteile sind, wie am Anfang schon genannt, dass eben einen großer Anteil unseres Mülls in den Meeren landet und dort Tiere und auch uns krank macht oder tötet. Viele Bewohner des Meeres, wie zum Beispiel Schildkröten, verwechseln den Plastikabfall, der im Meer umherschwimmt und seine Kreise zieht, mit Nahrung und sterben deswegen daran. Aber nicht nur das Meer verschmutzen wir mit unserem Müll. Auch Wälder, wo die Tiere versuchen den Müll zu fressen und daran sterben oder unsere Luft, indem wir den Müll verbrennen. Daraus kann man schließen, dass es schon viel helfen würde, wenn jeder wenigstens ein bisschen auf sein Konsumverhalten achten würde.

Man könnte beispielsweise die Gurke im Supermarkt kaufen die nicht in extra in Plastik eingepackt sind oder eben versuchen darauf zu achten, dass man nicht allzu viele Lebensmittel oder Gegenstände kauft die in Plastik eingepackt sind, wenn man die Möglichkeit hat dasselbe ohne Plastik zu kaufen. Man könnte auch versuchen seinen eigenen Becher mitzunehmen und so bei einem Kaffee to go auf das kleine Pappbecherchen verzichten oder wenn man die Möglichkeit hat in einem Geschäft einkaufen zu gehen, wo es kein Plastik sondern Glas, diese doch zu nutzen.

Zukünftig möchte ich versuchen, dass wenn ich mit meinen Eltern einkaufen gehe, mehr darauf zu achten, was ich kaufe und wie viel Müll dabei am Ende entsteht. Ich glaube damit macht man schonmal einen Schritt in die richtige Richtung. Und wenn diesen kleinen Schritt jeder machen würde, könnte man damit schon sehr viel bewirken!


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Veröffentlicht8. Januar 2018 von admin in Kategorie "Müll

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