März 20

Unser Umgang mit Müll und der Wunsch nach Veränderung

Heute geht es um ein – meiner Meinung nach – sehr wichtiges Thema: Müll.

Müll ist überall um uns herum und ist schon gar nicht mehr aus dieser Welt wegzudenken. Ich habe Mal gelesen, dass in Deutschland jährlich 350 Millionen Tonnen Restmüll weggeschmissen werden und pro Minute landet eine Tonne Müll im Meer. Und das allein von Deutschland! Wenn man sich jetzt noch vorstellt wie viel das von ganz Europa oder der ganzen Welt sein muss? Krass. 2003 lag die Pro-Kopf-Menge an Verpackungsmüll noch bei 187,5 Kilogramm, 2013 waren es schon 212,5 Kilogramm pro Kopf! Der Müll wird immer mehr und oft sieht man z.B.: Plastikverpackungen oder sonstigen Müll am Straßenrand, im Wald oder sonst wo liegen, wo er eigentlich überhaupt nichts zu suchen hat.

Wenn ich mir das so überlege, dann frag ich mich manchmal, warum wir Menschen so egoistisch sind und nur an uns denken. Wenn wir zum Beispiel Müll einfach in die Natur werfen ist das zum einem schonmal Umweltverschmutzung, schadet also der Umwelt, zum anderen kann es auch den Tieren schaden, wenn es zum Beispiel in Flüsse gelangt und von dort aus ins Meer geschwemmt wird. Das macht mich ziemlich traurig, weil die Tiere darunter leiden müssen, dass wir manchmal einfach nicht darüber nachdenken, was wir tun.

An Vorteilen fällt mir nur ein, dass es Arbeitsplätze schafft, denn wir brauchen ja Leute, die unseren Müll wegbringen, der dann recycelt wird. Nachteile hab ich im Grunde ja oben schon gesagt:

  1. Die Umwelt wird durch unseren Müll verschmutzt, dadurch zerstören wir die Natur, die doch so schön ist.
  2. Fische oder andere Tiere halten den Müll im Meer für Futter und fressen ihn; dadurch können sie krank werden und sterben sogar oft daran. (Es gibt auch Fälle in denen sich Meerestiere, wie zum Beispiel Schildkröten, in Netzen oder ähnlichem verfangen und ertrinken müssen).
  3. Wenn wir Fische essen, die vorher im Meer Plastik gefressen haben, nehmen wir dieses Plastik wieder auf, was wiederrum schädlich für uns ist.

Im Grunde schaden all diese Punkte uns selbst, denn wir haben ja auch nichts davon, wenn unsere schöne Natur zerstört wird, Tiere sterben oder wir Plastik zu uns nehmen (Letzteres meistens unbewusst).

Als Lösung für dieses Problem würde ich es gut finden die Menschen noch mehr auf dieses Thema aufmerksam zu machen. Man könnte zum Beispiel auf großen Plakaten Bilder von Plastik im Meer zeigen oder auf Plastikflaschen auch solche Bilder darauf machen, so ähnlich wie auch bei den Zigarettenpackungen. Ich bin mir ehrlich gesagt sicher, dass das vielen Leuten nicht gefallen würde. Klar, solche Bilder sind nicht schön und oft versuchen wir unsere Augen vor der Wahrheit zu verschließen und tun so als hätten wir damit überhaupt nichts zu tun; aber ich denke, dass das die falsche Einstellung zu solchen Problemen ist. Wir sollten alle Mal wach gerüttelt werden und überlegen was wir an unserem Verhalten ändern könnten.

Ich selber mache mir schon Gedanken darüber, wie viel Müll ich produziere und ob das wirklich in so großem Maße sein muss. Wir haben ja auch schon über Plastik reflektiert, was ja im Grunde zu diesem Thema dazugehört und mir ist aufgefallen, dass ich seit dem viel mehr darauf achte, wie viel Müll bei mir und meiner Familie anfällt. Ich hoffe, dass ich auch weiterhin darauf achten werde, denn eigentlich kann man sich immer noch irgendwo verbessern und Alternativen finden.

Ich hoffe euch hat mein Beitrag gefallen und uns alle ein bisschen zum Nachdenken gebracht!


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Veröffentlicht20. März 2018 von admin in Kategorie "Müll

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